Eine moderne Technologie

“Der PC ist 25 Jahre alt. Wer erwartet von einer 25 Jahre alten Schlüsseltechnologie, dass sie in irgend einer Form ausgereift, verlässlich oder intuitiv zu bedienen wäre ?”

ICH TU’S NICHT.

Wie gut funktionierten die Automobile 25 Jahre nach ihrer Erfindung ?
Wie gut die Flugzeuge ?
Wie gut die Fotoapparate ?
Wie gut die Beinprothese ?

Auch der PC steht erst am Anfang. Die Welt der Informationstechnologie ist zur Zeit ein wildes Wirrwarr von verschiedenen Konzepten und Technologien. Ständig kommen neue dazu, werden als zukunftsweißend vergöttert und verschwinden anschließend fast spurlos. Normierungen gibt es nur wenige, nur die, die absolut nötig sind.
Niemand kann sich ohne viel Vorwissen und vor allem ohne ständig auf dem Laufenden zu bleiben darin zurechtfinden.
Intuitive Bedienung, eine absolute Grundvoraussetzung für die Massenverträglichkeit einer Technologie, sucht man beim PC noch vergebens.
Trotzdem haben sich Computer in kürzester Zeit extrem verbreitet. In jedem Haus steht ein solches Gerät.
Das logische Resultat: Völlig überforderte Anwender. Das ist keine leere Behauptung, jeder Support-Dienstleister wird mir das bestätigen. Und nichts strengt so an, wie wenn der Arbeitsfluss ständig durch kleine Problemchen, die eigentlich absolut unnötig sind, gehemmt wird.

“Wo schiebt Word jetzt das Bild schon wieder hin ? Warum zieht der Drucker das Papier nicht richtig ein ? Wo war nochmal die Einstellung für XYZ ? Und wie steht die mit ABC in Zusammenhang ?”

Ein so komplexes und vielseitiges System wie ein Computer ist nur effizient zu bedienen, wenn man sich voll auf seine zu erledigende Aufgabe konzentrieren kann und nicht 40-60% seiner geistigen Kapazität auf die Bedienung aufwenden muss.

Wie ich sowas umsetzen würde ? Schwierig. Aber ein zwei wesentliche Ansätze habe ich:
1. Konzepte vereinheitlichen. Warum gibt es alleine für Textdokumente so viele verschiedene Dateitypen ? Das Betriebssystem muss diese Dinge maskieren und dem Anwender eine einheitliche Oberfläche anbieten.
2. Klare Strukturen schaffen. Eindeutige und vor allem einheitliche Bedienungsstrukturen, dass heißt keine versteckten Bedienelemente und auch keine versteckten Konsequenzen.

So, das wollte ich schon länger mal loswerden…


  1. 1 espenlaub

    Die Antwort lautet… MAC-IN-TOSH.

    Und ich meins ernst, gerade auch, weil ich schon ziemlich viel vom Rest gesehen habe. Wenn du gerade das wichtigste Dokument deines Lebens verfasst und gleichzeitig ein fieser Ossi mit dem Schlagbohrer die Hauptplatine deines Apfels anbohrt, kannst du sicher sein, dass der Apfel deines Nachbarn, der 2 Generationen älter ist, von DEINEN Festplatten bootet. Und Word das Dokument, ohne es jemals gesichert zu haben, wiederherstellt.
    Die 3000 Dateiformate schluckt er einfach so, mit einem Programm. Imagedatein egal welcher Plattform wurden von meinem geöffnet, als ich die CD einlegte und mich als Switcher fragte, wie ich die jetzt am besten mounte.
    Sicher ist OS X keine Patentlösung, aber hinsichtlich Microsoft ein Schritt in die richtige Richtung. Jochen war demletzt an der Strippe als er Windows 98SE auf einem alten 300 MHz Pentium 2 installiert hat. Er hat mir einfach vorgelesen, was dort alles bei der Installation stand - schneller, einfacher, sicherer, mit längerem Dödel. Ohne Scheiss, das gleiche könnte auch bei Vista stehen und keiner würde sich beschweren oder auch nur wundern.
    Das herrliche an Macs ist, dass sie genau so viel können wie jeder andere (PC) Computer auch - das ganze ist nur anders verpackt. Was ein PC mit 7 Programmen erledigt, schaffe ich mit 2 und einer HILFREICHEN Hilfedatei. Wenn mein Mac noch laufen würde. Scheiss Ipodkabel.

    Denn der Fehler befindet sich meistens… :)

  2. 2 RH

    Jawoll,
    da kommt von meiner Seite natürlich ein “Full Ack” zum Kommentar obendran.
    Bin voll zufrieden mit meinem MacBookPro als frischer Switcher. Ich hab noch nicht wirklich was von Windows vermisst (für die Spiele gibts ja Bootcamp als Ausweg). Ist noch nie abgestürzt das Teil, Netzwerk läuft tadellos (natürlich auch mit Windows-Rechnern) und 3,5 Stunden Akkulaufzeit ist an der Uni nicht zu verachten. Man muss wenigstens nicht die Helligkeit runterregeln bis man nichts mehr sieht oder in der Vorlesung hinten sitzen, nur weil dort die Steckdosen sind.
    Bleibt der Preis, aber das Preis/Leistungsverhältnis ist nicht so schlecht, wie es oft dargestellt wird und zweitens kommt man drüber weg… :-)

    Grüße aus KA

    BTW: Seid ich den Mac hab, hab ich schon 2 Leute überzeugt… einer hat schon nen Mac gekauft und der andere will ein Macbook als sein nächstes Notebook.

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Kommentare

  • vivi: für die spontanen aussagen eine 1+ mit sternchen:D wie man nur so...
  • vivi: ich bin auch der meinung, dass barack obama den friedensnobelpreis zu...
  • confused: Ein im voraus übereichter Preis für noch zu leistende Taten....
  • lenny: Freunde des LHC es gibt Neuigkeiten: http://www.golem.de/0911/71...