John, die Echse
Veröffentlicht 11. Februar 2007 in Gedanken, Lustiges“Hallo, ich bin John, eine einfache Meerechse (Amblyrhynchus cristatus).
Ich bin 5.432 Tage alt und lebe hier auf einer Felsküste, die meine Sippe schon seit etwa 3 Millionen Jahren bewohnt. In dieser Zeit haben wir uns kaum weiterentwickelt, denn es war gar nicht nötig, wir haben hier alles, was wir brauchen. Frischer Seetang ist mein absolutes Lieblingsessen, deshalb habe ich auch noch nie in meinem Leben etwas anderes gegessen. Meine Hobbys außer Essen sind Faullenzen und Rangeln. Letzteres tun wir aber nur während der Paarungszeit, deswegen freue ich mich darauf immer ganz besonders. Faullenzen tu ich am liebsten mit meinen Brüdern Jim und Hank zusammen auf einem Felsen in der Sonne, so wie auf dem Foto (Ich bin der links):

Aber das Beste an so einem Echsendasein ist, dass wir keine natürlichen Feinde haben. Deshalb können wir unser Leben in vollen Zügen genießen und müssen uns nie Sorgen machen. Probleme kennen wir auch nicht, weil wir ganz einfach nichts tun, was solche verursachen könnte. Und Kämpfe entbrennen bei uns höchstens, wenn es um fruchtbare Weibchen geht, aber wir töten uns nicht dabei, das wäre ja sinnlos. Das Leben macht so eigentlich großen Spaß.
So ich geh jetzt mal noch nach etwas Seetang tauchen, also macht’s gut !”
Was für ein Leben ! Naiv zwar, aber natürlich, ursprünglich und über Jahrmillionen bewährt.
Ein Anstieg des Grades der Zivilisierung ist untrennbar mit einem Anstieg der Zahl der Probleme verbunden.
Es irrt der Mensch so lang er strebt. Ich behaupte der Irrtum ist das Streben.
Ich erwarte übrigens von keinem, dass er versteht, was ich damit ausdrücken will :)
So jetz noch was ganz anderes:

Wette gewonnen, bääääh :P
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“Ich erwarte übrigens von keinem, dass er versteht, was ich damit ausdrücken will :)”
Doch, du willst damit sagen das du im Grunde genommen gerne eine Echse wärst.
OCH MANNO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Du bisch doch dooooooooooooof!!!
Denk doch einmal an mein Geld!!!!^^
“Es irrt der Mensch so lang er strebt”…ja schönes zitat aus faust….
aber paar zeilen später steht auch “Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.” ^^
ja soviel zu faust
nun einfach nur so vor sich hinleben und alles hinnehmen ist eine methode zu leben…aber ich glaub der mensch hat den drang zu wissen (ein nachteil unserer evolution)…er muss einfach alles erforschen…und daraus entstehen nunmal probleme
Patrick, hör schleunigst wieder mit dem Kiffen auf. Ehrlich. :)
Kreatives Denken :)
Sobald ein Wesen sich die Frage stellt warum es überhaupt hier ist will es auch mehr wissen und wird sich laufend weiterentwickeln. Bei den meisten Wesen ist es halt nunmal so das sie aus Instink handeln und sich nicht Fragen warum sie etwas tun sondern es einfach tun weil is immer schon so war. Dieses Phänomen tritt allerdings auch leider bei vielen Menschen auf.
Wir Menschen neigen auch oft dazu Neuem abgeneigt zu sein alleine schon aus Faulheit sich neues Wissen anzueignen. Sonst wären wir schon viel weiter.
soviel von mir dazu :)
“sehet den vogel! hat dieser arbeit” aus welchem tollen film stammt dieser kluge spruch wohl..na?^^
aber warum stellen wir menschen uns überhaupt die frage nach dem sein? was in unserer evolution oder entwicklung als mensch hat den stein für diese frage ins rollen gebracht
@ lenny
sicher das wir menschen (also alle, nicht nur ein paar) aus instinkt und gewohnheit handeln? das wir menschen nicht unseren trieben und verlangen unterworfen sind? einstein hat schon gesagt “wer redet hier von freier wille? wenn ich z.b. das verlangen nach einer zigarre habe dann zünde ich mir eine an” (so oder so ähnlich hat ers gesagt^^). könnte es nicht sein das unser gehirn den “logischen” grund unseres handelns nur vorschiebt? die neurologie hat herrausgefunden, dass bevor wir z.b. rein willkührlich unseren arm heben, gewisse zeit vorher das im gehirn feststeht also das gehirn schon von dem willkührlichen akt weis bevor wir überhaupt an ihn denken
@ Dodo:
Gewohnheit im Alltag, Instinkt in Situationen in denen es schnell gehen muss und bei der Paarung ;)
Aber das mit dem Arm heben verstehe ich nicht ganz, wenn du willkürlich den Arm heben willst, musst du ja “wissen” das du willkürlich den Arm heben willst, von daher ist es ganz logisch das es im Gehirn feststehen muss, da unser Arm vom Gehirn gesteuert wird.
logisch oder? Unser Unterbewusstsein MUSS einfach viele Dinge übernehmen. Vergleich es mit nem Rechner: Wenn du jeden Befehl der ausgeführt wird bestätigen musst bist du in 10 jahren gerade mal mit dem Booten fertig. Also natürlich die Dinge von denen der User eigentlich nichts mitkriegt. Berechnungen der CPU, Graka der Austausch an Daten der einzelnen Komponenten.
Ich glaub du hättest keine lust jedesmal wenn du nach nem Bier greifst 200 verschiedene Befehle an deine Muskeln im Arm per Verstand zu geben nur das du das Glas in der Hand hast.
Ich sags mal so: die wichtigen Dinge werden im Verstand bearbeitet. Der Standardcode wir im Hintergrund und ohne dein Wissen verarbeitet.
Ausserdem wie ham die das mit dem Arm getestet? Bzw wo zieht man die grenze bei willkürlich? Wenn ich den Arm hebe dann aus einem Grund - mich zu kratzen, das Bier greifen ;9 etc…
also lenny findsch nicht auch das des mim bier bissel arg zu sehr überspitzt ist?^^ klar müssen einige dinge ubewusst ablaufen…sonst würde sowas wie gehen den menschen total überfordern… aber das worauf ich eigentlich hinauswollte…wikipedia kanns doch besser erklären als ich^^
Ein richtungsweisendes Experiment (Libet-Experiment) auf diesem Gebiet wurde von Benjamin Libet in den 1980er Jahren durchgeführt. Die Probanden wurden gebeten, zu einem beliebigen Moment das Handgelenk zu bewegen, während gleichzeitig die Gehirnaktivitäten aufgezeichnet wurden.
Libet fand heraus, dass die Gehirnaktivität, die dazu führte, dass die Person ihr Handgelenk bewegt, etwa eine halbe Sekunde vor dem Moment einsetzte, in dem die Person sich bewusst dazu entschloss. Dies weist darauf hin, dass die Entscheidung in Wirklichkeit auf einer unbewussten Ebene stattfindet und erst danach in eine „bewusste Entscheidung“ übersetzt wird.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille Naturwissenschaftliche Position für die die alles lesen wollen)
verschtosch worauf ich hinaus will?
Ich verstehst, aber ich zweifle das Experiment an =)
Alles “Zufallsgenerierte” muss irgendwo aus einem Impuls erfolgen, es gibt also keinen Zufälle. Aktion Reaktion. Ich denke solche “Zufallsentscheidungen” müssen einfach im Unterbewusstsein stattfinden, weil der Verstand einfach nichts mit zufälligen Entscheidungen anfangen kann, da eine Recheneinheit wie das Gehirn das im Grunde auch nur 0/1 also Strom und nicht Strom kennt. Nur durch die Trillionen Verknüpfungen die sich ständig neu verknüpfen können und somit neue Denkweisen und Fortentwicklung ermöglichen können wir in gewissem Maße frei denken und Entscheidungen treffen.
Aber was spricht dagegen das Entscheidungen im Unterbewusstsein getroffen werden. Dieses ist eng mit dem Verstand verknüpft und Entscheidet dann im Grunde genommen auch aus Erfahrungen und den Bedürfnissen und dem Willen der Person. Also im Grundegenommen nichts schlimmes.
Ich denke einfach das man es nicht so hinstellen sollte als wären alle unsere Entscheidungen ohne Verstand getroffen sondern ein rein aus Zufall generierter Impuls des Unterbewusstseins.
Aber genau sagen können wir das wahrscheinlich erst ein bisschen später wenn das alles besser erforscht ist. Das Gehirn und die Zusammenhänge sind erst recht noch nicht erforscht.
Aber verstehst du was ich meine ;D Ich hab jetzt soviel geschrieben das ich selbst nichtmehr weis was ich sagen wollte, is ein bisschen verzwickt das thema, aber mal sehn vielleicht verstehst was ich mein :)
mfg
@lenny, dodo: Boah ihr Freaks… :)
Ich habs mir auch gedacht… Patricks Gästebuch als Tummelplatz für (Pseudo?)-Philosophen und alle die es werden möchten :P
Mach doch nen Forum auf PM ;)
btw: Jemand der Artikel ueber Echsen die John heissen schreibt…
Wobei die Viecher schon cool aussehen, kann man die sich als Haustiere halten? :D
sorry war nicht motiviert genug zu schreiben^^
@ PM sag bloß des ist neu für dich das ich ein freak bin…
@ A. wieso “(Pseudo?)-Philosophen” ? wie so sollten wir vortäuschen philosophen zu sein brinkt doch nix (und kann man das überhaupt) so ein bischen nachdenken über gott und die welt sollte jeder mensch mal…dann würde einem so manches auf fallen
und zudem “unwissenheit die basis von philosophie” (Torch lied weiß ich nimmer)
und nun zu dir lenny…
ich hoffe das ich verstandenhab was du mir sagen wolltest^^
gut ok des mim experiment kann man anzweifeln (war auch nicht unbedingt ein gutes beispiel aber ich glaub um das alles zu verstehen fehlt mir das nötige wissen in der neurologie) aber wer ich bezweifle nicht das das unterbewusstsein an der entscheidungsfindung unbeteiligt ist z.b. bei reflexen (sei es im kampfsport oder das auffangen eines herrunterfallenden glases) wäre der weg über die instanz des bewusstseins zu lange um in angemessener zeit zu reagieren. aber das was du gesagt hast (+ des beispiels des reflexes) wirft bei mir eine frage auf: warum haben wir überhaupt ein bewusstsein, wenn das unterbewusstsein völlig selbständig mit der umwelt interagieren kann? ich mein wenn das unterbewusstsein auf die umwelt reagieren kann und unsere entscheidungen fällt wozu ist das bewuststein dann überhaupt da? dient es dann nur als “interface” mit unserer umwelt oder wie soll man das dann verstehen?
ich bin verwirrt^^
Ich auch ;D ist nicht wirklich leicht das thema, aber unser “Verstand” ist im Groben für usere Gefühle und einfach unsere Gedanken zuständig, einfach wenn wir etwas abwägen über Dinge nachdenken.
Ich denke einfach das unser Bewusstsein einfach die Schnittstelle zur “Hardware” ist und gewisse Dinge einfach sperrt. Wieder ein Vergleich mit PC’s aber so ists fuer mich am einfachsten ;)
Bei nem Computer ist das OS auch nur der “Verstand” der aber nur beschränkt Zugriff auf die Hardware hat um sie nicht durch Viren oder sonstiges zu beschädigen (oder durch Unwissenheit). Die Grundlegende Steuerung läuft immernoch über das BIOS (vgl. Unterbewusstsein).
Also ist unser “OS” pardon “Verstand” zwar essentiell zum Arbeiten und überhaupt etwas mit unserer Umwelt anzufangen und Dinge von Verschiedenen Seiten zu betrachten, aber wir brauchen sozusagen einen Filter der “aufpasst” das wir nicht einfach mal ans Sterben denken und dann plötzlich wirklich sterben weil der Verstand dem Herz befiehlt mit schlagen aufzuhören. Ausserdem Brauchen wir, wie du schon erwähnt hast, eine schnelle Steuerung wenns um Reflexe geht. Und ich denke da Entscheidet einfach das Unterbewusstsein uns sperrt dem Verstand die Befehlstgewalt, was allerdings nur in millisekunden abläuft und wir daher manchmal selbst erschrocken sind über unsere schnellen Reflexe.
Oder man könnte es so sehen das das Unterbewusstsein sich einfach um die Dinge kümmert die wir schon im “Schlaf” können. Der Verstand dann für neue Dinge zuständig ist, die erstmal erforscht und getestet werden muessen bevor wir sie perfekt beherrschen. Wenn wir dann diese Dinge auch aus Reflex koennen, dann uebernimmt rein wegen dem Geschwindigkeitsvorteil das Unterbewusstsein.
Das kann allerdings auch ein Nachteil sein, da man so schlecht aus angelernten Verhaltensweisen rauskommt. Das unterscheidet den Mensch auch vom Tier, dass er das überhaupt kann. Wir können unser Verhalten lernen, da es zum Teil nicht nur aus Instinkt und Reflexen besteht.
soviel mal dazu. Feierabend! Und heute Abend SCHMUDO!
mfg
Patrick mach endlich für die Beiden ein Forum auf! ;)
Psychos!