Quo vadis, Lautenbach ? (3)
Veröffentlicht 8. Juli 2007 in Politik und GesellschaftWir bleiben selbstständig
Wahlbeteiligung: 78,8 %
Stimmen für die Selbstständigkeit: 53,5 %
Stimmen dagenen: 46,5 %
“Das Ergebnis ist eindeutig”, verkündete ein sichtlich von der Knappheit des Ergebnisses schockierter Karl Bühler.
Die nächsten Jahre werden uns zeigen, ob diese Entscheidung die Richtige war.
Ich hoffe nur, dass das ganze jetzt trotzdem ein paar Veränderungen nach sich zieht und nicht alle einfach wieder in den alten Trott verfallen. Dann wäre nämlich der ganze Aufwand schlichtweg umsonst gewesen, denn in einer Sache waren sich alle einig. So ganz in Ordnung ist bisher nicht alles gelaufen. Leider ist die Eingemeindungs-Debatte im Laufe der Zeit immer mehr zur Personal-Debatte geworden, sodass die Gemeindeverwaltung am Schluss eher ihre Taten gegen die stichelnde Bevölkerung verteidigen musste, als dass wirklich sachlich über die Eingemeindung diskutiert wurde. Und bei den Bürgerversammlungen sind hin und wieder sogar böse Worte gefallen, die die entsprechenden Personen besser für sich behalten hätten. Ich kann nur hoffen, dass das kein Nachspiel mit sich zieht, das sich am Schluss negativ auf die Dorfgemeinschaft auswirkt.
Aber wenigstens kehrt jetzt wieder Ruhe ein bei uns.
Wir sehen uns bei der Bürgermeisterwahl im Herbst.
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Kommentare
- anon: Bin auf dieser Seite gelandet, als ich gerade nach Infos zur Hamburger...
- Gebäudereinigung Hamburg: Toller Blog. Weiter so!
- vivi: für die spontanen aussagen eine 1+ mit sternchen:D wie man nur so...
- vivi: ich bin auch der meinung, dass barack obama den friedensnobelpreis zu...
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Glückwunsch zu eurem Rückschritt ins 19. Jahrhundert!
Wer braucht schon rationale Gründe?
Ha hab ichs doch gsagt…
achja @PM ich glaub schon das sich was ändert de Gemeinderat wurd wach grüttelt
@ T.
wunderts dich? Bei dem beschränkten Dorfpatriotismus? ;>
Naja mein Schaden solls nicht sein, macht was ihr wollt. Amüsant war das ganze allemal.
Dann bis zur nächsten Debatte :)
- lenny
“Glückwunsch zu eurem Rückschritt ins 19. Jahrhundert!”
Das ist doch das Jahrhundert, wo das Oberkircher Abwassersystem modern war! *SCNR*
Ich kenne mich in Sachen “Lautenbächer Abwassersystem” nicht aus, muss ich zugeben. Aber ich glaube nicht, dass bei einer Eingemeindung das neue (?) Abwassersystem von Lautenbach gegen ein älteres eingetauscht worden wäre…
@ J.: Was spricht denn bitte für die Selbstständigkeit? Liste doch mal ein paar Fakten auf…
@ lenny: “Beschränkter Dorfpatriotismus” klingt gut und trifft die Sache ziemlich genau!
Mh.
Langfristig gesehen ist vor allem die Debatte um die Selbstständigkeit positiv zu sehen.
Die Leute machen sich Gedanken darum, was besser gemacht werden kann bzw. soll und der BM gerät in Zugzwang. Er muss “seine Lautenbächer” wieder für sich gewinnen. Dies hat höchstwahrscheinlich Folgen für den Verwaltungsapparat und kommt den Lautenbachern letztendlich doch zugute. Ob durch die Eingemeindung solche Probleme angepackt geworden wären, bleibt fraglich.
@Abwassersystem&Beschränkter Dorfpatriotismus
- letzteres war mit Sicherheit auch mit dabei, doch lässt man Kant mal außer Acht, ist jener Dorfpatriotismus an dieser Stelle nicht schädlich.
@T sorry aber DIE Diskussion hängt mir schon lang zum Hals raus bin einfach nur froh das es rum isch…