Das Peter-Prinzip

Sorry, dass ich so lange nichts mehr geschrieben hab, aber akuter Schlafmangel vom Theaterwochenende her und etwas Zeitmangel haben mich diese Woche leider ein bisschen eingeschränkt.

Dafür habe ich heute für jeden, der irgendwie schon einmal Mitglied in einer beruflichen Hierarchie war (und das werden wohl alle von uns irgendwann mal sein), ein sehr interessantes Stück Sozialpsychologie: das Peter-Prinzip.
Die grundlegenden Punkte sind schnell erklärt: Jeder Arbeiter in einer Hierarchie hat individuelle und natürlich auch begrenzte Fähigkeiten und strebt nach einer höheren Position. Wenn er gut arbeitet, wird er irgendwann befördert. Dieser Mechanismus zieht sich so lange hin, bis der Arbeiter eine Stufe erreicht hat, auf der seine Fähigkeiten nicht mehr ausreichend sind, er wird unproduktiv.
Daraus folgt, dass die eigentliche Arbeit im Unternehmen von den Arbeitern geleistet wird, die ihre maximale Stufe noch nicht erreicht haben. Ebenso folgt daraus, dass nach einer gewissen Zeit, alle Stellen im Unternehmen von Mitarbeitern besetzt sind, die unfähig für ihre Aufgaben sind.

Aber lest selbst, am besten diesen sehr guten Artikel darüber: http://hamepage.de/peter.htm. Ihr werdet euch garantiert an Kollegen (oder speziell Vorgesetzte) erinnert fühlen, ganz sicher :)


  1. 1 S.

    Damit geht übrigens der Dunning-Kruger-Effekt eng einher.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

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Kommentare

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