Die Globalisierung hat meine Schnürsenkel zerstört
Veröffentlicht 18. Mai 2008 in Politik und GesellschaftVor ein paar Tagen ist mir mein Schnürsenkel (oder Schuhbändel, wie der Badner sagt) gerissen, dabei war er weder alt noch stark abgenutzt. Es war einfach minderwertige Arbeit. Oder warum sollte ein Schnürsenkel nach einem halben Jahr einfach reißen ? Da drängte sich allerdings bei mir dir Frage auf, warum irgendjemand eigentlich so ein schlechtes Produkt herstellt. Ich meine, wir können Häuser bauen, die 500m hoch sind, wir können in Sekundenschnelle Nachrichten um den ganzen Globus schicken und wir können sogar um Mond fliegen, da können wir doch auch ein Stück Schnur herstellen, dass der Zugkraft eines Menschen über längere Zeit standhält. An dem kann es nicht liegen. Aber woran dann ?
Nun, der Schnürsenkel wurde, wie eigentlich alle unsere Textilwaren, mit ziemlicher Sicherheit in Fernost hergestellt, und zwar von ungebildeten Wanderarbeitern, die unter menschenunwürdigen Bedingungen und der Führung von profitgeilen Unternehmern Tag und Nacht schuften müssen. Die Materialauswahl und Entwicklung erfolgt nach dem “Cheapest is best”-System, da alles andere ja den Profit schmälern würde. Nachhaltigkeit und Qualität sind für diese Leute Fremdwörter oder zumindest Tabus. Außerdem hat das ja dann noch den tollen Nebeneffekt, dass die Leute zweimal bei einem kaufen, da der Schrott ja schon nach kurzer Zeit kaputt ist und ein Ersatz her muss.
Der gesunde Menschenverstand würde daher eigentlich sagen, “Kauf Qualität !”, aber genau das tun wir nicht. Lieber billig und hoffen, dass es trotzdem hält. Und da der Markt die Nachfrage bedient, dümpelt das durchschnittliche Qualitätsniveau der Industrieprodukte eben irgendwo viel weiter unten rum, als es durch unseren technologischen Fortschritt eigentlich möglich wäre. Hochäuser oder die Mondlandung sind herausragende Leistungen, leider kein Normalzustand.
Wir leben unter unseren Möglichkeiten, und das aus Faulheit und Geiz. Und je mehr Menschen das tun, desto schlimmer wird es.
Durch die zunehmende Globalisierung hat sich dieses Modell inzwischen auf die ganze Weltwirtschaft übertragen und je mehr Menschen hinzukommen, desto schlimmer wird es. Die weltweite Industrieproduktion ist einfach nur noch ein grauer Einheitsmatsch aus bestenfalls durchschnittlichen Produkten. Egal was du wo kaufst, es ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ziemlich bald ziemlicher Schrott. Gute, herausragende, exzellente Produkte werden zumeist aus dem Markt gedrängt, weil die billigen und daher auf den ersten Blick für die meisten auch besseren Erzeugnisse bevorzugt gekauft werden. Wir, speziell in Deutschland, waren im letzten Jahrhundert aus Tradition eher qualitativ hochwertige Produkte gewohnt, eben echte deutsche Wertarbeit, aber die gibt es in den meisten Branchen heute nicht mehr. Der graue Einheitsmatsch verschlingt alles. Wir regen uns ja inzwischen schon gar nicht mehr über minderwertige Produkte auf, nein, wir kalkulieren sie ein. Ein Pulli IST nun mal nach zwei Jahren ausgewaschen, ein elektronisches Gerät GEHT nun mal nach zwei Jahren kaputt und billiger Plastikramsch, bei dem nach drei Mal benutzen irgendwo was abbricht, ist für uns sowieso allgegenwärtig.
Wir haben bei kollektivem Handeln kein Qualitätsempfinden oder zumindest kein Qualitätsbedürfnis mehr.
Spannen wir den Bogen noch weiter, merken wir, dass dieser Effekt nicht nur in der Industrie eine Rolle spielt. Auch in anderen Bereichen zeigen sich deutliche Tendenzen, wie die Qualität durch den Zugang der Masse absolut in den Keller stürzt. Nehmen wir beispielsweise das Medium Internet, das besteht heute zu über 90% aus einem Geschwür aus Werbung, sinnlosen Inhalten und Pornografie, das niemandem wirklich etwas nützt. Hier ist es besonders interessant, da im Gegensatz zur Industrie der Niedergang der Qualität in sehr kurzer Zeit und vor allem ab einem festen, bestimmten Datum beobachtet werden kann, nämlich ab dem September 1993, dem sogenannten ewigen September. Beobachten lässt sich diese “Lähmung durch Masse” auch in der Politik: Demokratische Länder, in denen mehr Menschen mitentscheiden dürfen, sind weitaus träger und viel weniger revolutionär als andere.
Ein Mensch allein kann exzellente Arbeit leisten. Viele Menschen gemeinsam erreichen bestenfalls den Durchschnitt.
Ich denke, es gibt keinen direkten Ausweg aus diesem Dilemma. Es ist zugegebenermaßen auch kein existenzielles Problem, aber ein lähmendes und nerviges. Das einfachste Gegenmittel ist in meinen Augen, den allgemeinen Bildungsstand zu erhöhen, da so automatisch die Qualität des menschlichen Handelns erhöht wird. Aber das zu bewerkstelligen ist wiederum eine ganz andere Sache und eigentlich nur Utopie. Wir werden wohl damit leben müssen.
Schnürsenkel habe ich mir übrigens neue gekauft, bin mal gespannt, wie lange es die jetzt mitmachen…
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Schöner Text aber ganz ehrlich mir ist noch nie ein Schnürsenkel gerissen ^^
Ein leidiges Thema. Bin dazu übergegangen Investitionen (Technik, Computer etc.) nur noch sehr durchdacht zu tun und dabei zweitrangig auf den Preis zu achten. Dazu gehört dann auch, dass ich mir lieber was gebrauchtes, hochwertiges kaufe als irgendeinen frisch produzierten Schrott aus China.
Ein Schnürsenkel ist mir bisher aber auch noch nicht gerissen.
Was lernen wir daraus: Patrick ist der einzige, der Schuhe beim Hinterhofchinesen kauft. :p
wie wärs -so als tipp am rande- sich einfach mal öfters neue schuhe kaufen^^
musst mir auch vor ner Woche wieder ein neues Handy kaufen….das die Dinger nach spätestens drei Jahren kaputt sind, daran hab ich mich schon gewöhnt….
Ich geb dir auf jeden Fall tendenziell recht, aber man muss beachten, dass wirtschaftliche Gründe einen einfach dazu zwingen, günstig einzukaufen. Ich würd z.B. meine Lebensmittel ausschließlich im Alnatura kaufen, wenn ich das Geld dazu hätte, aber das schäbige bisschen BaföG, das ich krieg, reicht halt nur für Aldi und “Gut und Günstig”
Es ist auch völlig klar, dass man für billige Sachen in Kauf nimmt, dass dafür Leute anderswo ausgebeutet werden, aber wer von den Lesern hier kauft z.B. fair gehandelten Kaffee oder Schokolade. Das Zeug ist zwar teurer als bei Aldi aber immer noch billiger als ein Markenprodukt bei Edeka. Da kriegt halt der Bauer dann das Geld und nicht irgendein Konzern…
Was wir seit langem erleben und was bald ihren Höhepunkt erreichen wird ist die Konzernherrschaft. Sehr schön zu beobachten bei den meisten Regierungen dieser Welt. ZB in Deutschland der Lobbyismus der Tabakindustrie in Amerika die Ölindustrie usw. Längst machen Konzerne die Gesetze und nichtmehr die vom Volk gewählten Vertreter geschweige denn das Volk selbst. Das sind nur Marionetten, wobei die meisten davon wohl auch nicht zu mehr fähig sind.
Man tischt dem Volk einfach irgendeine Story auf von wegen man hätte ein paar Terroristen verhaftet die mit Wasserstoffperoxid (!!! Wer nichts darüber weis einfach mal bisschen nachforschen) Bomben bauen wollten die so instabil sind das sie die nicht einmal ausm Hof bekommen hätten ohne das die hochgegangen wären, aber das ist ja egal. Der großteil glaubt einfach was die BLÖD schreibt bzw auf PRO7 berichtet wird.
Und besser wirds nichtmehr siehe das neue Strategiepapier das der NATO vorgelegt wurde.
Bei jedem beschissenen Krieg sind alle Regierungen dieser Welt gerne beteiligt solange sich irgendwie Gewinn daraus schlagen lässt. Aber in einem Land wie Birma wo durch eine Holzkopfmilitärregierung Hunderttausende sterben obwohl hinter der Grenze sich schon die Hilfsgüter stapeln, dann frage ich mich wo denn unsere geliebten Weltpolizisten sind. Wozu haben wir die NATO? Ham die nicht mal wenigsten ein paar Panzer übrig um die Idioten da unten endlich umzubringen? Einfach mal unbürokratisch irgendwo einmaschieren wo man den Leuten WIRKLICH HILFT! Gründe finden wir schon. Ham ja auch für diverese andere Einsätze Gründe gefunden. Und der würde wirklich helfen und wäre endlich mal nicht geheuchelt. Aber wahrscheinlich bräuchte Birma nur Öl dazu…. Manchmal kann man einfach nicht soviel essen wie man kotzen möchte…
Die Sache mit den Marionetten wird in jüngster Zeit vor allem durch die Geschichte mit Tibet deutlich. Die Konzerne, aber auch viele Mittelständler, wollen halt ihre High-Tech Produkte auch in Zukunft im Land des Lächelns und der Kindesmisshandlung verkaufen (und die netten Freunde aus Fernost werden diese noch exakt so lange bei uns kaufen bis alles kopiert ist und sie es selbst herstellen können) und daher wird Druck auf Merkel und co. gemacht. Ich bin froh um jeden Politiker, der in so ner Situation nicht den Schwanz einzieht. Auch wenn es “nur” darum geht, den bösen Dalai Lama zu empfangen.
Apropos deutsche Wertarbeit: http://www.youtube.com/watch?v=4qfdfybzNH8 :-)
Mach das mal damit: http://www.bild.de/BTO/auto/2007/06/adac-crashtest-brilliance/katastrophe-china,geo=2019656.html
Ah und bevor jemand die Seriösität der zweiten Quelle anzweifelt … es geht nur um das Bild oben auf der Seite und Bild.de war eben das erste Resultat bei Google wenn man nach “brilliance b6″ sucht.
@lenny
kann ich dir nur voll zustimmen. Man schaue sich mal folgendes an. Mir hat es die Sprache verschlagen, als ich das vor ein paar Wochen entdeckt hab…
http://www.tagesschau.de/inland/meldung77302.html
…und die Kritik von Greenpeace teile ich natürlich zu 100 %.
Aber in vielen Bereichen ist man als Verbraucher einfach machtlos. Finde mal ein Handy (oder noch besser: ne CPU oder GPU), das nicht von nem multinationalen Konzern produziert wird, das ist unmöglich.
Die Konzerne sind natürlich voll in der Regierung vertreten. Für was gibt es eigentlich einen Bundesminister für Wirtschaft? Der Mann hat so gut wie keine Kompetenzen, die in sein Ressort fallen (außer ausgerechnet den Klimaschutz), sondern tingelt nur von Lobbyveranstaltung zu Lobbyveranstaltung, war bis zu seinem Amtsantritt Aufsichtsrat bei E.on und verteidigt jetzt die Stromkonzerne, verhindert Klimaschutzmaßnahmen an höchster Stelle.
@M.: Wundert dich das in irgendeiner art und weise? Also mich nicht. Wir, die Generation X, sind die vergessene Generation… die auf die niemand hört wenn es welche von uns sind die Denken und Sprechen könnnen, die die niemand beachtet wie der weniger denkende Teil unserer Generation die Jamba und Bild verfallen sind (was leider der Großteil ist - aber ganz ehrlich verübeln kann ich es niemandem wenn ich mir ansehe was in unserem Land für Bildung und Integration - JA INTEGRATION - getan wird. Auch wenn ich dieses Wort langsam selbst nicht abkann aber es ist nunmal wirklich so. Was das angeht läuft die Politik in Richtung Ghettobildung !) und noch dem kleinen Rest der über alles bescheid weis aber aus reinem Selbsterhaltungstrieb oder Faulheit nichts tut.
Ich will, kann und werde hier niemand einordnen da es nicht in meiner “Macht” liegt, aber was will man heutzutage überhaupt noch tun wenn man niemandem mehr vertrauen kann? Wer kann sicherstellen das eine Quelle für Informationen 100% Wahr ist? Eben. Niemand. Ich weiss mittlerweile nichtmehr was ich glauben soll.
Das Internet das, zumindest für einen kurzen Zeitraum der mittlerweile schon wieder vorbei ist, einmal eine Zone war in der man sich Frei äußern kann ohne das irgendwelche Crawler alles aufgeschnappt haben und Regierungen Milliarden in Firewalls und spezielle Router von Cisco Systems investieren um den Verkehr zu kontrollieren, war für mich ein wirklicher Freiraum aus dem man sich Informationen holen konnte von denen man einigermaßen sicher sein kann das sie zumindest einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzten. Mittlerweile bekommt man zu jedem Thema im Netz 50% Pro 50% Con … Was soll man glauben?
Religionen bekommen immer mehr zulauf… mehr als noch vor Jahren und das alleine aus dem Grund das man nichtmehr sicher sein kann was man glauben soll im ach so tollen Jahrtausend der Wissenschaft.
Indem nebenbei mehr Lügen verbreitet werden als zur Zeit der Inquisition.
Wie im Beitrag vorher schon das Schlusswort:
Ich kann garnicht soviel Essen wie ich Kotzen will!
Ich weiss das klingt alles ein bisschen verwirrt aber hab schon bisschen was getrunken also verzeiht mir ;)
natürlich wundert mich sowas. Man kann immer nur wieder den Kopf schütteln.
hab hier noch ein gutes Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=LP7jifyio3I
unabhängig davon, was man sonst zu dem Thema denkt, es kann doch nicht sein, dass man denen nicht die Lizenz entzogen hat….
Du hast recht, man muss sich aus vielfältigen Quellen informieren. Ich selber lese 4 oder 5 verschiedene Onlineportale um mir meine eigene Meinung zu bilden, das muss man ja auch….wenn man sich nur auf stromlinienförmige und völlig einseitige Medien wie die WELT oder den SPIEGEL verlässt, dann ist man selbst schuld!
Kleiner Nachtrag noch: Letzte Woche ist bei uns in der Werkstatt eine große Schweißmaschine einen halben Tag lang stillgestanden - eine 4 mm breite Plastiknase innen an einem Druckschalter war abgebrochen. Obwohl der Schalter für jedes zu verarbeitende Teil einmal gedrückt werden muss, also einer hohen Belastung ausgesetzt ist, hat man da ein Teil verbaut, an dem außer der Feder kein einziges Stück Metall zu finden ist…
Also irgendwie müsst ihr mehr deutsche Wertarbeit einsetzen =) sowas gibts bei uns nicht :)
Naja mal Ehrlich - so ganz stimmt das nicht, was du hier geschrieben hast.
Du sagst
…”da der Markt die Nachfrage bedient, dümpelt das durchschnittliche Qualitätsniveau der Industrieprodukte eben irgendwo viel weiter unten rum, als es durch unseren technologischen Fortschritt eigentlich möglich wäre”…
Das hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Kernthema zu tun. Es geht nicht darum, was moeglich ist, sondern darum, was sinnvoll ist.
Viele Werkstoffe sind so teuer, dass sie einfach nicht verwendet werden koennen, da allein die Rohstoffe jeden sinnvollen Preis unmoeglich machen wuerden (Silberkabel, hochfeste Staehle, etc.).
Man kann nicht jedes Auto aus dem besten Stahl bauen, da die Legierungselemente z.B. einfach nicht oft genug vorkommen.
Daher ist es notwendig, dass man zwischen den Einsatzgebieten differenziert und eine Intelligente Mischung findet(z.B.Ueberrollkaefig und Rest der Karosserie Blech).
Desweiteren ist ja bekannt, dass vieles, was frueher noch “gut und teuer” war, heute einfach ein Verbrauchsgegenstand ist. Wer hat bitteschoen noch den Computer (Radio, Fernseher) aus den 90ern? Wer hat noch ein solches Handy in Betrieb? Mit zunehmendem Wohlstand gibt es unter den Menschen auch das bestreben nach individualitaet, was fuer die Wirtschaft bedeutet, dass man heute nicht mehr einfach 1 oder 2 Mio Kaefer bauen kann, die dann von den Leuten gekauft werden, sondern es wird ca. alle 5 bis 10 Jahre ein neues Automobil benoetigt. Laenger muessen diese Geraete nicht mehr halten. Ich wuerde gerne mal jemanden sehen, der mit so einem Handy aus den 90ern rumrennt, fuer das man noch nen Waffenschein und ne Schwertranzportlizenz braucht. Deshalb ist die Qualitaet immer abhaengig vom Einsatzort und von der durchschnittlichen Verbrauchszeit zu betrachten. Ein Produkt wurde genau dann gut ausgelegt, wenn es nach der Zeit kaputt geht, die vergeht, bis nicht mehr zur Handtasche deiner Frau passt.
Zur Systemkritik:
Du sagst Bildung ist ein Ausweg. Naja darueber kann man sich auch streiten - denn Bildung ist immer ein etwas offener Begriff. Was versteht man im allgemeinen darunter?
–> Naja bei uns zur politischen Bildung beispielsweise gehoert, dass man uns in der Schule eintrichtert, dass nur die Demokratie das beste “Mittel” ist. Die NPD in ihren Aus”bildung”szentren denkt da anders. Wobei der erste Satz eigentlich genau den Punkt trifft: “Die Demokratie ist” naemlich “die Diktatur der Mittelmaessigkeit!”
Aber das loest nicht unser Problem - man muesste die Macht dem geben, der Ahung hat, sie aber nicht will und nicht aktiv an sich nehmen kann.
Sollte man evtl. den Deppen unter uns das Wahlrecht entziehen, damit es politisch und wirtschaftlich voran geht? Sowas hattten wir doch schonmal ….oder wie war das mit der Staendegesellschaft die sich von der Antike in vielen Kulturen bis in die fruehe Neuzeit hielt.
Aber zurueck zum Thema.
Qualitaetsbeduerfnis gibt es noch in vielen Bereichen - vor allem dann, wenn es darauf ankommt zu ueberleben! Siehe Luftfahrt - und sogar hier gibt es schwachsinnige Dinge: So wird an Kohlefaserverbundverkehrsflugzeugen (–>wow geiles Wort) herumentwickelt, die einfach aufgrund des Werkstoffes viel schwerer sind, als die bewaehrten Aluminiumkonstruktionen(naehere Infos bei mir!). Jedoch sollte man sich mal ueberlegen, ob es noetig ist, dass die Meiste Zeit bei der Zulassung des Fluggeraetes draufgeht.
Von einem kaputten Handy haengt einfach nicht so viel ab wie von einem Flieger.
Was aber noch abscheulicher ist, ist dein Internet vergleich. Pronografie im Internet die Menschheit nicht weiterbringt? Das ist doch die beste Erfindung der letzten 20 Jahre. Darunter leidet naemlich keiner und sogar der Durchschnittsoesi sieht keinen Sinn mehr darin sich im Keller eine Ersatzfamilie zu zuechten.
Abschliessend bleibt mir noch anzumerken, dass du wohl auch nicht auf Qualitaet geachtet hast.
Dass es bei der Qualitaet darum geht, dass ein Mensch allein exzellente Arbeit leisten kann, viele Menschen aber gemeinsam bestenfalls den Durchschnitt erreichen, ist kompletter Schwachsinn.
Wenn man von Technologie, Fortschritt und Forschung redet kann - nein darf es nicht das Ziel sein die Leistung des einzelnen zu heben, sondern muss es selbstverstaendlich darum gehen, den Schnitt anzuheben.
So ich glaube das reicht fuer den moment…wieder so viel scheisse geschrieben und doch noch nicht ganz betrunken.
Achja hab ich vergessen…um dein Schnuersenkelproblem zu loesen:
Versuche es doch mit Lederriemen (frueher hat das ein Leben lang gehalten).
Schneide die Riemen am besten aus ner Jacke fuer 800EUR um sicher zu gehen, dass es auch Qualitaetsleder ist ;-)
Schöne Theorie nzeroxX, aber leider auch falsch und richtig!
Du bringst hier Dinge auf, die die anderen so nicht brachten. Z.B. klar werden bei lebenswichtigen bereichen auf gute Materialien geachtet, doch warum nicht auch bei anderen Dingen. Wie bei dem Beispiel mit dem Plastikschalter. Es wäre Resourcentechnisch kein Problem da auch etwas aus Stahl zu bauen! Klar würde der Schalter ein paar Cent mehr kosten, doch das wäre kein Weltuntergang.
Dies wäre z.B. sehr sinnvoll, doch so gehen die Schalter einfach mal kaputt, es müssen neue her, der Hersteller verdient Geld, die Firma welche die Maschinen baut auch, weil sie einen Techniker schickt, … Es stimmt, es liegt nicht alles nur am Markt, sondern oft einfach auch an der Geldgier der Menschen, das viele Produkte minderwertiger gebaut werden als sie müssten und so der verschleiß höher ist womit auch die Rate der Neukäufe steigt.
Und wieso sollten Geräte oder Autos nicht länger halten. Du musst das immer so sehen:
Es gibt leute die wollen alle 1-2 oder vielleicht auch 5 Jahre ein neues Auto und haben auch das Geld dafür, doch es gibt Menschen die haben nicht so viel Geld, die müssen ein Auto fahren bis man es nur ncoh verschrotten kann. Diese Menschen haben oft auch nicht das Geld für neue Autos, sondern brauchen die Gebrauchten und dann sollten sie doch länger halten!
Dieses Prinzip lässt sich auf alle Gebrauchsgegenstände anwenden, klar kann man sagen, wenn ein handy nach 2 Jahren Müll ist, gibts halt ein neues, die Dinger sind ja nicht so teuer (gute Billige neu ab 300€ ohne viel besonderes). Oder besser noch, gibt ja alle 2 Jahre durch den Vertrag ein neues. Doch ein Handy ist zum Telefonieren und SMS da für viele Menschen und warum da immer das neueste Modell haben. Am Gewicht ändert sich sowieso nciht mehr viel, kleiner können die Dinger auch net mehr werden, man muss ja auch ncoh mit Ihnen umgehen können! Also, dann doch lieber das Handy länger benutzen und schauen, das der Vertrag billiger wird!
Bildung ist ein Ausweg, dann würden viele Menschen vielleicht mal mehr nachdenken, bevor sie den Mund aufmachen! Sie würden vielleicht erkennen wie es aussieht und würden vielleicht mal etwas dagegen machen! Wir brauchen keinen der die Macht nicht will, wenn jemand ein Land, Staat oder sonst etwas führt / leitet dann steht ihm auch die Macht die mit dem Amt verbunden ist zu. Wir brauchen nur jemand, der diese Macht vernünftig gebraucht, der die große Masse sieht, die hinter ihm steht, für die er Spricht. Jemand der nicht für sich Arbeitet, also für sein eigenes Wohl, sondern für diese Masse. Also meistens genau das gegenteil unserer Politiker, wobei ich hier nicht sagen will, dass sie schlecht sind, sie haben nur oft kein Rückrat und naja sind auf nicht ganz unparteisch. Damit meine ich, nicht das sie ihre Parteipolitik vertreten, sondern das sie oft noch in Aufsichtsräten sitzen oder so und ihre Politik auch zum wohl dieser Firmen richten und für ihren Vorteil, anstatt sie nach dem auszurichten, was für das Volk am besten wäre!
Und was das Internet angeht, ja die Pornos darin schaden keinem. Doch sie nehmen die überhand. Da gibt es diesen schönen Satz. Internet zu verkaufen auf 500 DVD’s auf Wunsch auch auf 2 CD’s ohne Pornos. Es ist ja OK, das sich diese sparte auch im Internet ausbreitet, doch sollte sie nciht überall darin Werbung machen. Wenn jemand auf Porno seiten will, sollte er nur direkt hinkommen, und nicht über Popups oder ähnliches und nicht überall damit konfrontiert sein.
Das Internet war als Platform zum Informationsaustausch gedacht, was ja auch noch ist, zumindest zum Teil. Es gibt noch sinnvolles und es ist noch nicht verloren. Doch diese Dinge gehen immer mehr unter. Das WWW ist doch für die meisten nur noch eine Unterhaltungsplatform in der man sich Videos, Bilder usw. ansehen kann auf denen sich Meschen plamieren, etc. (Muss ja zugeben ist ab und zu auch ganz lustig) Aber es sollte doch noch mehr geben. Es sollte doch Hauptsächlich dazu da sein um Wissen zu verbreiten, um Firmen, Vereinen, Institutionen etc. die möglichkeit zu geben sich der breiten Masse vorzustellen. Es sollte eine Informationsplatform in der ich mir nützliches Wissen aneignen kann. Dinge, welche für ein gemeinsames Leben wichtig sind, wie Politik, Kultur, Wirtschaft, … Leider geht dieser Aspekt des Internets immer mehr verloren.
Es stimmt nur leider auch, das ein Mensch oft bessere Arbeit leisten kann als viele Zusammen. Du hast recht, es darf nicht darum gehen, einzelne zu vördern und die große Masse verdummen zu lassen. Doch damit man die Masse fördern kann muss es leute geben, welche Innovationen bringen und diese der Masse zur verfügung stellen. Und wenn dies eben nur so geht, wenn einzelne etwas leisten wozu viele nicht fähig sind, dann muss das eben so sein und dann sollte das auch nicht anderst gemacht werden und vielleicht wär man dann irgend wann so weit, dass dies was mal nur wenige hätten leisten können nun viele leisten können. Was ich meine ist, das es nicht das Ziel sein kann, dass viele an etwas Arbeiten und wenig dabei rauskommt, sondern das es am Anfang einer macht, der sehr viel zustande bringt, diese Informationen dann an viele weitergibt, diese so lernen und irgend wann in der Lage sind auch diese Leistung alleine zu bringen. Das ist es wonach wir streben sollten. Jeder Mensch sollte danach streben, sein Potenzial so weit zu vergrößern das er sehr viel alleine bewerkstelligen kann. Und wenn er soweit ist, dann versteht er auch die wichtigkeit, bei manchen Dingen im Team zu arbeiten und somit die breite an wissen zu vergrößen. Und nicht indem jeder das einbringt was er kann, sondern eher indem er das was er kann an die anderen weitergibt und somit jeder sein Wissen und Können vergrößert!
So, denke das reicht erstmal. Hoffe es hat euch Spaß gemacht das zu lesen. Ich weiß ist ne Menge, aber ich hatte gerade Zeit und Lust dazu! Wenn Rechtschreibfehler drin sind, dann entschuldigt das. Und übrigens, dies ist meine Ansicht der Dinge, klar kann das Falsch sein, klar könnte manches vielleicht ergänzt werden und darum scheut euch nicht mir Contra zu geben oder Ergänzungen vorzunehmen! Bin schließlich auch nur ein Mensch^^
Grüße
Gute Ansätze, die man verfolgen sollte.